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Portable Anwendungen mit AppImages unter Linux

Was sich unter Windows dank PortableApps schon lange großer Beliebtheit erfreut, kann man nun in ähnlicher Form auch unter Linux dank AppImages nutzen. Dabei handelt es sich um ein distributionsunabhängiges Paketformat, das vom Elementary Project etabliert wurde. Wer dabei keine eigenen Anwedungen mit Hilfe des AppImageAssistent erstellen möchte, kann auch die vorgefertigten von PortableLinuxApps nutzen und dies auf vielen Geräten, die auf Linux basieren.

PortableLinuxApps

Die Anwendungen laufen auf allen gängigen Distributionen nach dem Prinzip ein Programm, eine Datei, schon nach dem Ausführen drei einfacher Schritte.

  1. Herunterladen
  2. Ausführbar machen (über die Eigenschaften im Kontextmenü oder mit chmod +x Dateiname in der Konsole)
  3. Starten

Alles, was die Anwendung zum Ausführen benötigt, ist bereits enthalten. Im Test funktionierten die Anwendungen bei mir sowohl unter Ubuntu, Fedora, als auch OpenSUSE problemlos. Auf dem vor kurzem veröffentlichten WeTab soll es (im Expertenmodus) wohl aber genauso möglich sein, AppImages auszuführen.

AppImages: Make Executable

Es gibt dabei prinzipiell die gleichen Vorteile, wie bei PortableApps unter Windows. So ist es zum Beispiel möglich Anwendungen auf einem USB-Stick mitzunehmen oder Beta-Software und Nightly Builds ohne Probleme zu testen. Gefällt die Anwendung nicht, reicht es aus, sie einfach in den Mülleimer zu verschieben.

AppImages

Technisch handelt es sich bei AppImages um ein Image, das beim Start mit einem Skript als virtuelles Dateisystem eingehängt wird. Ein eigenes AppImage zu erstellen ist daher sehr einfach. Man verwendet hierfür am besten ein Deb-Paket, da sich die Struktur beider ähnelt. Nähere Informationen dazu finden sich im Wiki des Elementary Project.

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Kategorien Berichte, Desktop, Linux, Open-Source, OS, Software, Ubuntu Schlagwörter , , , , , , , , , , , , ,

2 Kommentare

  1. Hallo Thomas, du schreibst so, als wäre das ganze was neues für
    Linux. Das klik-Projekt für Linux gibt es schon seit 2004 und
    bietet die genau von dir beschriebene Funktionalität. Der
    Windows-Pendant U3 wurde dagegen erst 1 Jahr später ins Leben
    gerufen. Gruß vmk

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