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HowTo: Anmeldung per Fingerabdruck mit fprint unter Ubuntu

Der Vorteil eines Fingerabdrucksensors ist, dass man nicht bei jeder Aufforderung das Passwort eingeben, sondern nur kurz den Finger über den Sensor ziehen muss. Außerdem kann so niemand das Passwort beim Eintippen sehen. Unter Ubuntu unterstützt das Projekt fprint einige Sensoren.

fprint Logo

Unter Windows werden Fingerprintreader meist mit proprietärer Software betrieben, was es für die Entwickler von freien Alternativen ziemlich schwer macht. Zunächst muss man daher herausfinden, welcher Sensor verbaut ist:

Bei mir ergab dies den Fingerprint Reader Validity VFS101:

Im Personal Package Archive (PPA) des „Fingerprint readers integration“-Team sind folgende IDs aufgelistet, die von den Entwicklern unterstützt werden:

Die Pakete stehen für alle Ubuntu-Versionen ab Version 10.04 (Lucid Lynx) zur Verfügung. Sie sind seit der Version 12.10 (Quantal Quetzal) zwar auch in den standardmäßigen Paketquellen enthalten, da das PPA aber mehr Fingerabdrucksensoren unterstützt, lohnt sich das Hinzufügen trotzdem:

Danach werden die benötigten Pakete installiert:

fprint project demo

Anschließend kann man das Programm „fprint project demo“ aufrufen, um zu testen, ob alles funktioniert. Bei mir ging dies allerdings nur mit Root-Rechten:

Zum Einlesen des Fingerabdrucks eines Benutzers benutzt man den Befehl:

Zum Überprüfen des Fingerabdrucks kann man anschließend folgenden Befehl ausführen:

Will man die registrierten Fingerabdrücke eines Benutzers auflisten, so geht dies mit:

Die registrierten Fingerabdrücke eines Benutzers kann man wie folgt löschen:

Authentifizierung mit Validity VFS101

Anschließend kann man sich fast überall per Fingerabdruck anmelden. Auch unter Xubuntu (Xfce) wird dies unterstützt. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Erkennungsrate schlechter als unter Windows ist.

Alternative Authentifizierung

Funktioniert die Authentifizierung per Fingerabdruck nicht, so hat man als Fallback immer noch die Möglichkeit sich ganz normal mit einem Passwort anzumelden. Insgesamt ist es aber schön zu sehen, dass die Entwicklung an solchen Projekten voran geht, auch wenn dies manchmal lange dauert.

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